Sonnenschweine

 

In der Erde wühlen, sich im Schlamm suhlen oder in Ruhe dösen – 0,007% der österreichischen Schweine dürfen auf den Weiden des Labonca Biohofes vor allem Eines: Schwein sein. Die zwei Idealisten Norbert Hackl (Biobauer) und Franz Wirth (Haubenkoch) haben ein in Österreich einzigartiges Projekt verwirklicht: bis zu 200 Schweine leben auf 200 Hektar und genießen das ganze Jahr über ihren Auslauf sowie eine extensive Bio-Fütterung ohne Mais und Soja. Die Ferkel bleiben ca. 10 Wochen bei der Mutter, Kastrationen werden nur mit Narkose durchgeführt und es gibt nur Einzelschlachtungen. Ein Weideschlachthaus ist gerade in Planung und wer möchte, kann sich daran beteiligen.



Mit der Haltung der Sonnenschweine verfolgt Norbert Hackl ein konkretes Ziel: Er möchte damit erreichen, dass eine artgerechte Bio-Freilandhaltung und wirtschaftliches Überleben von Bauern in Verbindung gebracht werden kann und soll. Mit diesem Vorzeige-Projekt sollen möglichst viele Bio-Bauern sehen, wie schön Schweinehaltung sein kann, auch ganz ohne Stall, Beton und künstlichen Tierbeschäftigungsmitteln.







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